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Tiere am Campus: Streicheln gegen die Angst


Auch Unis machen sich mittlerweile die nachgewiesenen therapeutischen Eigenschaften Vierbeinern zunutze. Tiere am Campus sollen Studenten die Prüfungsangst nehmen und beim Stressabbau helfen. Ein wenig streicheln, knuddeln und spielen vor der Prüfung hilft gegen Aufregung und senkt den Stresspegel. Hunde streicheln an der Universität soll Studenten die Angst nehmen - Bild: (CC) Flickr / pizzodisevo

An der Dalhousie Universität in Kanada hat man das Ganze mal ausprobiert und ein paar Knuddeltiere eingeladen. Natürlich hat man extra junge Hunde ausgewählt, die flauschig und verspielt waren: Mit von der Partie waren ein Golden Retriever, ein Dalmatiner, ein Bernhardiner, zwei Shelties, ein Labradoodle und ein Papillon, berichtet der "Spiegel". Die Kuschel-Aktion traf auf ein positives Echo. Ganze 450 Studenten wollten die Tiere am Campus sehen und streicheln - ob zum Stressabbau oder einfach, weil sie so niedlich sind - wer weiß das schon?

"Sie spielten mit den Hunden und unterhielten sich. Natürlich ist das nicht die Lösung gegen Stress, aber es ist eine gute Möglichkeit, mal für ein paar Minuten vom Lernen zu entspannen", zitiert das Nachrichtenmagazin Initiator Michael Kean. Studien belegen jedenfalls eine stressabbauende Wirkung, und auch der Blutdruck lasse sich senken. Die Streicheleinheiten scheinen also nicht umsonst gewesen zu sein - und die flauschigen Vierbeiner haben es sicher auch genossen.

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Video: Tiere am Campus: Streicheln gegen die Angst (August 2020).